...der Besenschrank. Da haben wir schon unsere Neuwahlen.
Nachdem mein kleiner Ausritt in die Weiten der Politik-Kommentare so reibungslos verlaufen ist, werde ich mal nicht gleich wieder damit aufhören.
Das Damokles-Schwert der Neuwahlen hing ja jetzt schon eine Weile über unseren Köpfen, es dürfte sich also keiner wirklich drüber wundern, dass es nun doch so weit ist. Und die ÖVP hätte sich auch keinen besseren Zeitpunkt dafür aussuchen können, als den, wo sich die neue SPÖ-Doppelspitze gleich mal um Hals und Kragen redet.
Meine Hoffnung, und das mag ein wenig verräterisch klingen, ist dass die SPÖ herbe auf die Schnauze fällt. Und sich dann erst mal langsam aufrappelt, wieder zu den Wurzeln zurück kehrt, eine vernünftige Oppositionspolitik macht (das müssen sie erst lernen, aber ich habe die Hoffnung, dass dieser Lernprozess ansteckend wirkt). In 10, 15 Jahren, haben sie es sich dann hoffentlich verdient mal wieder (mit) zu regieren. Vorrausgesetzt die Gesellschaft (europäisch, genauso wie der Rest der Welt) entwickelt sich auch so, dass es dann noch eine Sozialdemokratische Politik geben kann.
Meine Hoffnung verklärt mich soweit, dass ich davon träume, dass trotz dem anhaltenden Populismus in Österreich, die Nationalen nicht zu stark werden. Nein, ich werde mich von der Realität nicht wachrütteln lassen. Ich setze darauf, dass ein (auf zwischenmenschlich/kultureller Ebene erfolgreicher) Event wie die Euro vielleicht einen verbindenen Effekt hat.
Nachdem mir in den letzten Jahren die Vorzüge einer schwarz-grünen Gemeinschaft glaubhaft dargestellt wurden, wäre das eher eine Richtung auf die ich hoffen kann. Oder auch eine Minderheitenregierung wie sie hier dargestellt wurde. Da gefällt mir auch das Schlagwort der "wechselnden Mehrheit"
Und wer hier aufschreit "Aber nicht doch die Grünen!"... ja ich weiß. Ich weiß. Aber vielleicht muss man ihnen nur eine Chance geben, sich mal zu beweisen. So schlimm kanns ja nicht werden. Wirklich nicht.
Fazit: besser eine Ende mit Schrecken als ein Schrecken ohne Ende, also her mit den Neuwahlen. Und wenn wir wirklich schon im September den Urnengang haben, dann müssen wir uns wenigstens keinen langen Wahlkamp anhören. Kann sein, dass die Schlammschlachten etwas höher spritzen, weil weniger Zeit ist. Kann auch sein, dass es gar nicht so schlimm wird. Time will tell... und auf das Beste darf man ja hoffen.
- BM out -
Nachdem mein kleiner Ausritt in die Weiten der Politik-Kommentare so reibungslos verlaufen ist, werde ich mal nicht gleich wieder damit aufhören.
Das Damokles-Schwert der Neuwahlen hing ja jetzt schon eine Weile über unseren Köpfen, es dürfte sich also keiner wirklich drüber wundern, dass es nun doch so weit ist. Und die ÖVP hätte sich auch keinen besseren Zeitpunkt dafür aussuchen können, als den, wo sich die neue SPÖ-Doppelspitze gleich mal um Hals und Kragen redet.
Meine Hoffnung, und das mag ein wenig verräterisch klingen, ist dass die SPÖ herbe auf die Schnauze fällt. Und sich dann erst mal langsam aufrappelt, wieder zu den Wurzeln zurück kehrt, eine vernünftige Oppositionspolitik macht (das müssen sie erst lernen, aber ich habe die Hoffnung, dass dieser Lernprozess ansteckend wirkt). In 10, 15 Jahren, haben sie es sich dann hoffentlich verdient mal wieder (mit) zu regieren. Vorrausgesetzt die Gesellschaft (europäisch, genauso wie der Rest der Welt) entwickelt sich auch so, dass es dann noch eine Sozialdemokratische Politik geben kann.
Meine Hoffnung verklärt mich soweit, dass ich davon träume, dass trotz dem anhaltenden Populismus in Österreich, die Nationalen nicht zu stark werden. Nein, ich werde mich von der Realität nicht wachrütteln lassen. Ich setze darauf, dass ein (auf zwischenmenschlich/kultureller Ebene erfolgreicher) Event wie die Euro vielleicht einen verbindenen Effekt hat.
Nachdem mir in den letzten Jahren die Vorzüge einer schwarz-grünen Gemeinschaft glaubhaft dargestellt wurden, wäre das eher eine Richtung auf die ich hoffen kann. Oder auch eine Minderheitenregierung wie sie hier dargestellt wurde. Da gefällt mir auch das Schlagwort der "wechselnden Mehrheit"
Und wer hier aufschreit "Aber nicht doch die Grünen!"... ja ich weiß. Ich weiß. Aber vielleicht muss man ihnen nur eine Chance geben, sich mal zu beweisen. So schlimm kanns ja nicht werden. Wirklich nicht.
Fazit: besser eine Ende mit Schrecken als ein Schrecken ohne Ende, also her mit den Neuwahlen. Und wenn wir wirklich schon im September den Urnengang haben, dann müssen wir uns wenigstens keinen langen Wahlkamp anhören. Kann sein, dass die Schlammschlachten etwas höher spritzen, weil weniger Zeit ist. Kann auch sein, dass es gar nicht so schlimm wird. Time will tell... und auf das Beste darf man ja hoffen.
- BM out -
Black_Mage - am Montag, 7. Juli 2008, 13:43