Transdanubien muss sich ja generell einiges gefallen lassen. Gerade von meinen Kollegen – die noch dazu allesamt „Zuagraste“ sind.
Als stolzer Floridsdorfer kann ich noch so sehr die Vorurteile entkräften, die Lebensqualität hervorheben und andere Bezirke zitieren. Bei der Meinung über MEINEN Bezirk – den ich selbst liebevoll als ‚mein Ghetto‘ bezeichne - stehe ich chancenlos da.
Jetzt überkommen mich aber doch Zweifel, ob die Leute nicht damit recht haben, dass Flodorf so ein gefährliches Pflaster, voller Kriminieller und Totschläger ist und überhaupt.
Und warum?
Weil jetzt kürzlich ums Eck von meiner Wohnung ein Bestatter seine Geschäftstüren geöffnet hat. In 50 Meter Distanz zum Bestatter der letztes Jahr eröffnet hat.
Kann es sein, dass sich der Beginn der Brünnerstraße demnächst in eine ausgestorbene, Wild-West-Mainstreet verwandelt, wo man sich Punkt Mittag trifft, während Ennio Morricone als Klingelton läutet? Die beiden Bestatter dann schnell noch mit dem Maßband die Hutbreite messen kommen. Leere Plastiksackerl die statt Dumbleweed durch die Gegend rollen bevor es mit nem lauten Knaller los geht?
Meine Kollegen unterstützen diese Vermutung. Sie legen den Outlaws aber keine Revolver sondern Käsekrainer in die Hand. Schließlich verbringt der durchschnittliche Floridsdorfer bekanntlich große Teile seines Tages am Würstelstand. So warten die beiden Bestatter nun also auf den Kampfschrei „Heißwurstattacke!“ und reiben sich die Hände.
Noch ist es nicht so schlimm. Aber wenn ein dritter Bestatter auftaucht, mache ich mir wirklich Sorgen.
- BM out -
Als stolzer Floridsdorfer kann ich noch so sehr die Vorurteile entkräften, die Lebensqualität hervorheben und andere Bezirke zitieren. Bei der Meinung über MEINEN Bezirk – den ich selbst liebevoll als ‚mein Ghetto‘ bezeichne - stehe ich chancenlos da.
Jetzt überkommen mich aber doch Zweifel, ob die Leute nicht damit recht haben, dass Flodorf so ein gefährliches Pflaster, voller Kriminieller und Totschläger ist und überhaupt.
Und warum?
Weil jetzt kürzlich ums Eck von meiner Wohnung ein Bestatter seine Geschäftstüren geöffnet hat. In 50 Meter Distanz zum Bestatter der letztes Jahr eröffnet hat.
Kann es sein, dass sich der Beginn der Brünnerstraße demnächst in eine ausgestorbene, Wild-West-Mainstreet verwandelt, wo man sich Punkt Mittag trifft, während Ennio Morricone als Klingelton läutet? Die beiden Bestatter dann schnell noch mit dem Maßband die Hutbreite messen kommen. Leere Plastiksackerl die statt Dumbleweed durch die Gegend rollen bevor es mit nem lauten Knaller los geht?
Meine Kollegen unterstützen diese Vermutung. Sie legen den Outlaws aber keine Revolver sondern Käsekrainer in die Hand. Schließlich verbringt der durchschnittliche Floridsdorfer bekanntlich große Teile seines Tages am Würstelstand. So warten die beiden Bestatter nun also auf den Kampfschrei „Heißwurstattacke!“ und reiben sich die Hände.
Noch ist es nicht so schlimm. Aber wenn ein dritter Bestatter auftaucht, mache ich mir wirklich Sorgen.
- BM out -
Black_Mage - am Donnerstag, 5. März 2015, 18:07
Scheintod gewahrt - Schein wahren
Manchmal verwenden die Medien aufregende Schlagzeilen um Aufmerksamkeit und Leser zu gewinnen.
Manchmal sind es aber auch nicht Schlagzeilen, sondern eben ein zu flüchtiger Blick auf sie, der mich stutzen und klicken lässt.
Wer sich das Bild ansieht, wird sicherlich schnell erkennen, was ich fälschlicherweise gelesen habe.
- BM out -
Manchmal sind es aber auch nicht Schlagzeilen, sondern eben ein zu flüchtiger Blick auf sie, der mich stutzen und klicken lässt.
Wer sich das Bild ansieht, wird sicherlich schnell erkennen, was ich fälschlicherweise gelesen habe.

- BM out -
Black_Mage - am Mittwoch, 4. Februar 2015, 18:01 - Rubrik: Gesehenes
Black_Mage - am Dienstag, 20. Januar 2015, 15:05 - Rubrik: Gehörtes
Scheintod gewahrt - Schein wahren